Fotografieren heißt Sehen lernen (Andreas Feininger)

Gut – der Titel des Postings ist vielleicht etwas übertrieben. Allzuviel ist von mir im Bild nicht zu sehen, nur schemenhaft meine Kontur in den Augen dieser kleinen Zebraspringspinne (Salticus scenicus), die auch Harlekinspinne genannt wird. Aber gerade diese Augen sind es, die mich bei diesen Spinnen so faszinieren und weswegen sie zu meinen Lieblingsmotiven in der Makrowelt gehören. Ebenso interessant wie die Augen war es hier zu beobachten, wie die Spinne sehr systematisch ihr Revier durchsucht hat – vermutlich auf der Suche nach einer unvorsichtigen Fliege. Bei der Fotografie von Springspinnen ist es besonders wichtig auf hektische Bewegungen zu verzichten. Im Vergleich zu vielen anderen Spinnen haben sie ein hervorragendes Sehvermögen und lassen sich durch eine unbedachte Bewegung schnell vertreiben. Auf der anderen Seite kann man dies auch ausnutzen – bei langsamen Bewegungen fixieren sie auch mal das Objektiv und geben einem so die Gelegenheit zu einem Foto.

Olympus E-510 | ZD 40-150mm + Raynox DCR 250 | 150 mm | f22 | 1/20s | ISO 100 | 12.11.2011

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