Fotografieren heißt Sehen lernen (Andreas Feininger)

Bereits im Blogeintrag Island: Ein bisschen Interstellar habe ich euch den Svínafellsjökull vorgestellt.

Wie dort bereits angedeutet, habe ich an einer geführten Gletscheranderung, die insgesamt um die 5 Stunden dauerte, teilgenommen. Auch wenn 5 Stunden nach viel klingt, die Zeit verging wie im Flug. Es gibt einfach zu viel zu  sehen, entdecken und staunen.

Hinzu kam unser sehr humorvoller und informative Guide, Chris, der die verschiedenen Phänomene, die wir ausgekundschaftet haben, stets mit sehr viel Witz und Information kommentierte.
Bis heute ist es mir absolut schleierhaft, wie er sich auf dem Eis zurecht findet – er hatte damals mir gegenüber gemeint, dass er keine feste Route habe und selbst immer wieder überrascht ist, was er findet.

Ich habe ihn dann gefragt, wie schnell sich der Gletscher ändere. Er meinte darauf hin, dass er immer zwei Wochen arbeite und dann eine Woche Pause habe. Nach dieser Woche erkenne er den Gletscher nicht wieder.

Auf die Frage, welche Zusatzausbildung er absolviert habe, kam in diesem einmaligen isländisch-englischen Akzent und einem Fingerzeig richtung Gletscher: “Training for the job? Why? We grew practically up on them”.
Dann gab er zu, dass er ein paar Tage einen Kurs belegt hatte, um notfalls Menschen aus einer Gletscherspalte retten zu können ;)

Auch wenn so eine Gletscherwanderung nicht ganz billig ist – ich kann das nur empfehlen! Es war ein eindrückliches Erlebnis!

 

Olympus OM-D E-M5 | Olympus 12-40mm| 12mm | f7.1 | ISO 200 | 1/1250s | 23.07.2014

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